Physiotherapeutische Leistungen

alle Krankenkassen, Unfallkassen, Privatzahler

Ihre Behandlung beginnt mit einer Anamnese.

Am Besten bringen Sie alle Unterlagen bezüglich Ihres Krankheitsbildes (ausgefüllt) zum ersten Termin mit.

Anschließend folgt eine Untersuchung des Bewegungsapparates mit dem Fokus auf die Beschwerden. Wichtig ist es hierbei die Ursache möglichst genau zu erfassen. Ein ganzheitliches Denken ist sehr wichtig, da die Beschwerden nicht unbedingt am Ort der Ursache beginnen.

In der Präventiven Physiotherapie bedeutet Prävention vorrangig, schlimmere Folgen von Schmerzen und Erkrankungen vorzubeugen, zu mildern und zu beheben. Auch hier ist uns die Berücksichtigung der individuellen Situation jedes Menschen wichtig – jeder hat unterschiedliche, körperliche Voraussetzungen, ein individuelles Alter und eine eigene Motivation.

 

Physiotherapie

Krankengymnastik / KG (20 Minuten Behandlungszeit), KG als Doppeleinheit (40 Minuten)

inklusive Vor- und Nachbereitung, Dokumentation sowie gegebenenfalls das Verfassen eines Therapieberichtes

Krankengymnastik ist eine aktive Form der physiotherapeutischen Behandlung.

Sie beinhaltet die Information, Motivation und Schulung des Patienten über gesundheitsgerechtes - und auf die Störung der Körperfunktionen abgestimmtes Verhalten. Neben der Linderung von Schmerzen, ist der Aufbau der Muskulatur und die Verbesserung der Beweglichkeit ein wesentlicher Teil der Therapie.

Manuelle Therapie

Behandlungszeit 20- 25 Minuten inklusive Vor- und Nachbereitung, Dokumentation, ggf. Verfassen eines Berichtes

Manuelle Therapie ist eine besondere Form der Untersuchung und Behandlung von Störungen der Muskel-, Gelenk und Nervenfunktionen und Schmerzen. Mithilfe der Manuellen Therapie können sowohl akute als auch chronische Beschwerden therapiert und gelindert werden. Dabei werden durch therapeutische Handgriffe und/ oder passive wiederholte Bewegungen Mobilisationen durchgeführt.

 

Manuelle Therapie wird unter anderem angewandt bei: Kopfschmerzen, Schulter - Nacken- Beschwerden und Problemen der Halswirbelsäule, Kiefergelenksstörung, Rückenschmerzen und Bandscheibenbeschwerden, Folgen der Abnutzungserscheinung von Gelenken (Arthrose), Schmerzen und Problemen nach Sehnen- und Bänderrissen, Muskel und Nervenproblemen (Ischias, Tennisellenbogen), Beschwerden und Bewegungseinschränkungen nach Knochenbrüchen. 

Ziel der Therapie ist die Wiederherstellung der Muskel und Gelenkfunktionen und die Schmerzlinderung.

Medizinische Massage

Klassische Massage Therapie

Die klassische Massage ist die häufigste Art der Anwendung der Massage. Sie wird unter anderem angewandt bei: Muskelverspannungen, verkrampfter und verhärteter Muskulatur, Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann, Lumbago, Arthrose, Schulter und Hüftgelenkschmerzen, Myalgien. Ziele der Therapie sind je nach Krankheitsbild: Durchblutungsförderung, Gewebsstraffung und -lockerung sowie Schmerzlinderung. Bei dieser Art der Massage werden in Reihenfolge Streichungen, Reibungen, Hautverschiebungen, Knetungen, Zirkelungen, Klopfungen, Schüttelungen und Vibrationen angewendet.

Manuelle Lymphdrainage 30 / 45 / 60 Minuten

auch mit Kompressionsbandagierung

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Form der Entstauungstherapie. Die Lymphbahnen werden aktiviert, um im Gewebe eingelagertes Wasser, Schlacken und Stoffwechselabbauprodukte abzutransportieren. Unter anderem angewandt bei: Lymphödemen (primäre und sekundäre), Stauungen (Blutergüsse, Verstauchungen, Muskelfaserrissen, Luxationen), der Behandlung von Narben, rheumatische Erkrankungen, Morbus Meniere, Phlebödem, Fibromyalgie

Ziel der Therapie ist die Verbesserung des Lymphflusses und die Entstauung im Gewebe sowie die Schmerzlinderung.

PNF

propriozeptiv neuromuskuläre Faszilitation - Therapie nach PNF (KG ZNS)

PNF ist eine auf neurophysiologscher Grundlage basierende Therapieform, bei der ursprünglich angelegte komplexe Bewegungsmuster wieder neu angebahnt, erlernt und trainiert werden. Diese leiten sich hauptsächlich aus unseren ursprünglich angelegten natürlichen Bewegungsmustern ab. Es gilt eine verbesserte Abstimmung der an der Bewegung beteiligten Strukturen durch angepasste Reizung der Tiefensensibilität (Propriozeptoren) und Oberflächensensibilität (Exterozeptoren) wiederherzustellen. Das verbesserte Zusammenspiel zwischen den Nerven und der Muskulatur reguliert den Tonus, die angebahnten Bewegungen werden vom Zentralnervensystem als physiologisches, gesundes Bewegungsmuster gespeichert. Der Therapeut hat hierbei die Möglichkeit mit verschiedenen Reizen, wie zum Beispiel manuellem Druck, Zug, Dehnung, Widerstand oder seiner Stimme, zu arbeiten.

PNF wird unter anderem bei Patienten angewandt, bei denen das Bewegungsverhalten durch eine Erkrankung, Verletzung, Operation oder Degeneration gestört ist. (Bsp.: Schlaganfall, Multipler Sklerose, Paresen, Ataxie, Querschnittslähmungen, Frakturen, Amputationen, Allgemeinen Muskelschwächen, Totalendoprothesen (TEP))

Schlingentischbehandlung

Achtung: Als kurzfristige vorübergehende Behandlungsreaktionen können bei Behandlung der Halswirbelsäule Schwindel und Kopfschmerzen auftreten.

Diese Therapieform wird mit dosiertem mechanischem, apperativen oder manuellen Zug durchgeführt. Die Wirkung der Traktion bestimmt der Therapeut durch Kraftansatzpunkt, Zugrichtung und entsprechende Gelenkstellung.

Ziel der Therapie ist die Druckminderung und Entlastung von Gelenkstrukturen und ggf. komprimierter Nervenwurzeln.

Wärmetherapie

als Heiße Rolle, durch Rotlichtstrahler, als Schlammpackung (Fango)

Durch Wärme wird der Stoffwechsel im Körper angeregt. Der Transport von Sauerstoff, Nährstoffen, Antikörpern und der Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten werden mobilisiert. Geschwächte Abwehrkräfte werden aktiviert. Darüber hinaus lindert Wärme Schmerzen und entspannt die Muskeln, die Dehnfähigkeit des Gewebes wird verbessert und die Regenerationsfähigkeit des Körpers gesteigert.

Kältetherapie

als Eispackung, Eislolly, Eisbeutel, Eiswasser, Gelpackung, Kältespray oder kalte Wickel

Die Kältetherapie hat je nach applizierter Reizstärke (Größe der behandelten Fläche, Häufigkeit und Dauer der Anwendung, Kältegrad) verschiedene Wirkungen auf den Körper. Hauptsächlich wird die Kältetherapie zur Unterstützung passiver und aktiver Übungstherapien angewandt. In verschiedenen Applikationsformen hat die Kältetherapie einen Einfluss auf das Gefäßsystem, die quergestreifte Muskulatur, das oberflächige Gewebe, die Funktion innerer Organe sowie auf die Psyche. 

Hausbesuche

nach Absprache; Telefonnummer: 069 83 04 96 23

Wir bieten Hausbesuche in Frankfurt am Main an.

Die Stadtteile Unterliederbach, Höchst, Nied, Griesheim, Gallus, Sossenheim, Rödelheim, Sindlingen und Zeilsheim -fahren wir wöchentlich mehrmals an.